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11+ Gründe für das Drucken von QR-Codes

Mobiltelefon gezückt. Kamera an. Und schon ist der QR-Code gescannt. Spätestens seit der Corona-Krise der letzten 2 Jahre kennt wohl jedes Kind diesen quadratischen Code. Sie hingen wirklich fast überall. Doch was können diese Zeichen eigentlich?

Wie schon Aristoteles sagte: „Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.“ Werfen wir also zunächst einen kurzen Blick auf den Verlauf des QR-Codes. In den frühen 1990er Jahren entwickelt, sollte der QR-Code als Kennzeichnung für bestimmte Teile und Komponenten eines Automobilzulieferers dienen. Wie der Name QR (bedeutet Quick Response) bereits verrät, ist die Idee, möglichst schnell auf digitale Daten zugreifen zu können. Dazu werden die relevanten Daten zunächst in einen Binärcode umgewandelt und anschließend als speziell angeordnete weiße und schwarze Quadrate ausgegeben. Der typische QR-Code, wie wir ihn alle kennen. Die drei größeren Quadrate an der Außenseite geben die Ausrichtung des Codes an. So kann er aus jedem Winkel optimal gelesen werden.

Wir könnten uns jetzt tiefer in die Materie vertiefen und genau erklären, wie diese Codes aus technischer Sicht erstellt oder wieder dekodiert werden. Doch auch wenn wir wirklich viel Expertise haben, sprengt dies unseren Horizont. Werfen wir also einen Blick darauf, wo diese Codes eingesetzt werden können.

Auch wenn die Code-Versionen nach der Anzahl der verwendeten Pixel nummeriert sind und der größtmögliche Code aus 177×177 Pixeln besteht, hat dies keinen Einfluss auf die tatsächliche Größe des Ausdrucks. Von wirklich kleinen Komponenten bis hin zu ganzen Hausfassaden können die QR-Codes fast überall angebracht werden. Lediglich die Lesegeräte könnten aufgrund unterschiedlicher Größen an ihre Grenzen stoßen, da der Code in seiner Gesamtheit erfasst werden muss.

Beim Drucken des QR-Codes kommt es vor allem auf den Kontrast und ein klares Druckbild an. Hierfür eignen sich hochauflösende Kennzeichnungsgeräte am besten, wie unser EBS PJ-1000, der das Drucken von QR-Codes im Handumdrehen ermöglicht. Gleiches gilt für unsere CIJ-Systeme (Kleinschrift-Drucker). Mit ihnen können kleinste Kennzeichnungen kontaktlos auf das entsprechende Produkt gedruckt werden. Aber auch unsere mobilen sowie stationären DOD-Systeme (Großschrift-Drucker) können für das Drucken von QR-Codes eingesetzt werden. Mit der passenden Tinte können so zum Beispiel auch größere Kartons oder andere Verpackungen fehlerfrei bedruckt werden.

Am häufigsten werden QR-Codes wohl in der Logistik eingesetzt, ganz im Sinne ihrer ursprünglichen Idee. Und während immer kleinere Komponenten produziert werden, aber gleichzeitig immer mehr Information auf das Produkt aufgebracht werden muss, ist der QR-Code die perfekte Lösung. Er kann 10- bis 100-mal so viele Daten übertragen wie ein herkömmlicher Barcode. Eine vollständige Rückverfolgbarkeit ist somit viel einfacher zu erreichen. Doch ein Produkt muss nicht einmal die eigene Fabrik verlassen. Bereits im Produktionsprozess können Artikel entsprechend ihres aufgedruckten QR-Codes geleitet werden.

Doch nicht nur im industriellen Bereich sind 2D-Codes beliebt. An Bus- und Bahnhaltestellen leiten sie beispielsweise zu einem digitalen Fahrplan, während Museumsbesucher über QR-Codes interessante Information oder Audio-/Videodateien zu einem Exponat erhalten können. Auf Messen werden Eintrittskarten zunehmend mit entsprechenden Codes versehen und dienen so als digitale Visitenkarte. Dies spart nicht nur Zeit bei der Auswertung, sondern auch eine ganze Menge Papier, was wiederum der Umwelt zugutekommt. Es gibt sogar Spiele, bei denen man, ähnlich wie beim Geocaching, auf die Jagd nach den QR-Codes geht.

Auch die Werbebranche hat den QR-Code bereits für sich entdeckt. Sei es als Link zu weiteren Information oder Produktvideos, die den Kunden bei der Wahl des richtigen Produkts unterstützen sollen. Oder auch als direkter Link zu einem Gewinnspiel oder einer passenden App. Eigentlich ist hier alles möglich. Und genau das macht QR-Codes so vielseitig und praktisch. Manchmal ist man nur einen Aufdruck davon entfernt, seinen Kunden oder der eigenen Produktion einen Mehrwert zu bieten.

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